Therapie
Wird eine Tendomyopathie diagnostiziert, hängt es vom Arzt ab, wie die Krankheit behandelt wird. Die schulmedizinischen Erkenntnisse sind hier noch nicht allzu weit. Neben verschiedenen Schmerzmitteln kommt vor allem die Überweisung zu einem Physiotherapeuten infrage. Dort lernen die Patienten unter Anleitung leichte krankengymnastische Übungen, die auch zuhause ausgeführt werden können. Zusätzlich können Behandlungen mit Kälte oder Wärme und Massagen dazu beitragen, akute Schmerzen zu linden und den Körper insgesamt zu entspannen.Wirkungen sind auch mit Akupunkturbehandlungen und lokalen Betäubungen erzielt worden. Außerdem sind Entspannungsübungen wichtig, um Körper und Geist die Anspannung zu nehmen. Autogenes Training und Yogaübungen sind eine der Möglichkeiten, dies zu erreichen.
Wichtig bei Tendomyopathie ist, die Schmerzen nicht zu ignorieren und nicht unbehandelt zu lassen. Eine auf die jeweiligen Schmerzen abgestimmte Schmerztherapie ist unbedingt anzuraten, um die eh schon große Gesamtbelastung des Körpers zu reduzieren.
Wegen der andauernden Schmerzen und der damit verbundenen enormen Beeinträchtigung des Alltags neigen Betroffene bei Tendomyopathie zu depressiven Momenten. In solchen Fällen ist eine parallele Behandlung der Patienten bei einem Psychotherapeuten anzuraten.