Diagnose

Das Problem bei Tendomyopathie sind die sehr unspezifischen Symptome. Schmerzen, besonders Rückenschmerzen, kann jeder an einem schlechten Tag haben, Schlafprobleme sind nicht zuletzt auch von psychischen Problemen begünstigt und wiesen häufig Ähnlichkeiten zu den Symptomen des Schlafapnoesyndroms auf. Auftretende Magen-Darm-Probleme schieben viele auf ihr Essen. Die Anzeichen werden aus diesem Grund häufig lange Zeit nicht als Symptome einer Erkrankung wahrgenommen.

Suchen die Betroffenen dann einen Arzt auf, folgt das nächste Problem. Die Diagnose von Tendomyopathie ist entsprechend schwierig, eben weil viele andere Ursachen ähnliche Symptome aufweisen können und selbst bei genauen Untersuchungen sind nicht immer eindeutige Befunde möglich. Zudem ist trotz der großen Zahl von Betroffenen die Krankheit noch nicht allen Ärzten detailliert bekannt. Abzuklären ist außerdem eine Borelliose-Erkrankung, die ähnliche Symptome aufweisen kann.

Sind Entzündungshinweise ausgeschlossen, liegt keine rheumatische Erkrankung vor. Anhand der Überprüfung einiger über dem Körper verteilter Druckpunkte können dann Schmerzen nachgewiesen werden, die auf eine Tendomyopathie hinweisen. Dabei lassen sich vom Arzt auch leichte Verhärtungen ertasten, die stark auf das Vorliegen einer Tendomyopathie hinweisen.